In fünf Schritten zur PV-Anlage

1. Abschätzung des Solarpotenzials

Für die Analyse des eigenen Solarpotenzials kann der Berliner Solaratlas eine erste Information bieten. Dort ist für jedes Gebäude der Stadt das Potenzial verzeichnet. Die angegebene Potenzialfläche basiert auf einer 3D-Simulation inklusive Verschattungsanalyse. Sie stellt also schon den erschließbaren Anteil der gesamten Dachflächen in m² dar. Die Annahmen zu Investitionskosten, Flächennutzung (Aufständerung nach Süden) und Wirkungsgrad sind allerdings mittlerweile als veraltet anzusehen, weshalb sie nur eine grobe Orientierung bieten können.

2. Belegung des Dachs mit Solarmodulen

Wer Interesse an einer genaueren Modulbelegung der eigenen Dachfläche hat, findet zum Beispiel bei IBC Solar ein kostenloses Online-Tool. Hier kann mit wenigen Klicks die genaue Zahl an installierbaren PV-Modulen bestimmt werden.

3. Abschätzung der Wirschaftlichkeit

Um im nächsten die Wirtschaftlichkeit der Investition in eine private PV-Anlage abzuschätzen, kann auf den kostenlosen Rechner PV @now easy der DGS Franken zurückgegriffen werden.

4. Angebote einholen

Nun braucht es konkrete Angebote für die Installation der PV-Anlage. Neben Vermittlungsplattformen gibt es auch auf der Seite Solarwende-Berlin.de eine Übersicht von möglichen Firmen.

5. Angebote sichten und Auftrag erteilen

Nach der Rücksprache mit den Planungsbüros und Klärung der Finanzierung der PV-Anlage kann es losgehen: Das Unternehmen wird beauftragt und die PV-Anlage installiert.
Wer Hilfe bei der Entscheidungsfindung benötigt, kann sich an das Beratungsangebot der DGS Berlin wenden.


Projektförderung

Das Vorhaben „PV2City“ (Projektlaufzeit: 06/2016 bis 08/2020) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1048-B5-0 ).